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Malta stärkt den Schutz der Gaming-Branche vor Zivilrechtklagen

Malta plant, die Glücksspielbranche vor Klagen aus dem Ausland zu schützen und den Spielern das Recht auf Rückerstattung von Verlusten in Online Casinos zu entziehen. Das Online Casino Geld zurück Modell, das sich in Deutschland als lukratives Geschäftsfeld etabliert hat, könnte somit ein Ende finden. Die maltesische Regierung beabsichtigt, eine gesetzliche Änderung einzuführen, um die heimische Gaming-Branche vor den Auswirkungen zivilrechtlicher Klagen zu bewahren.

Hintergrund: Klagen gegen Online Casinos

Im Namen des Spielerschutzes werden zunehmend zivilrechtliche Klagen von Spielern gegen Glücksspielanbieter bekannt. Diese Klagen zielen darauf ab, Verluste von Spielern zurückzufordern, indem argumentiert wird, dass die Glücksspielanbieter zum Zeitpunkt des Spielens keine gültige Lizenz im Land des Kunden hatten. Anwaltskanzleien und Prozessfinanzierer profitieren von dieser Entwicklung und unterstützen die betroffenen Spieler bei Klagen gegen die Anbieter. Obwohl rechtlich Spielraum für solche Klagen innerhalb der EU besteht, wird die moralische Fragwürdigkeit dieses Vorgehens diskutiert.

Malta plant gesetzliche Änderungen

Die maltesische Regierung will nun die Gaming-Branche im Land vor Klagen aus dem Ausland schützen und plant eine gesetzliche Änderung. Bisher haben Glücksspielunternehmen in vielen EU-Ländern unter dem Schutz der Grundfreiheiten operiert und lizenzierte Betreiber konnten Kunden aus diesen Mitgliedsstaaten bedienen. Prozessfinanzierer haben dieses Modell genutzt, um Online Casino Geld zurück-Forderungen von Spielern zu unterstützen. Die geplante Gesetzesänderung soll den lizenzierten Glücksspielanbietern in Malta mehr Sicherheit bieten und Klagen aus dem Ausland erschweren.

Wie ist die Lage in Deutschland zur neuen Gesetzesänderung von Malta in der Gaming-Branche?

Die geplante Gesetzesänderung stößt auf Kritik von Vertretern des Spielerschutzes und einigen Rechtsanwälten. Sie argumentieren, dass dies negative Auswirkungen auf den Spielerschutz haben könnte. Es wird betont, dass bereits legale Online-Casino-Angebote existieren und Spieler bewusst im Ausland spielen, um im Falle hoher Verluste Klagen einzureichen und Geld zurückzufordern.

Rechtslage und Verfahren in Deutschland

In Deutschland waren Online-Glücksspielangebote lange Zeit nicht legal. Erst seit dem 1. Juli 2021 gibt es bundesweit legale Online Casinos, wobei Schleswig-Holstein bereits zuvor eine begrenzte Anzahl von Glücksspielanbietern lizenziert hatte. Trotzdem haben sich deutsche und österreichische Zivilgerichte vermehrt auf die Seite der Kläger gestellt und Verluste von Spielern mussten erstattet werden. Dies führte zu tausenden von laufenden Verfahren in Deutschland.

Wie geht es nun weiter?

Die Reaktion der Bundesregierung und die Diskussion um eine Anpassung des Glücksspielstaatsvertrags sind bisher jedoch noch nicht abgeschlossen. Die maltesische Regierung reagiert nun mit ihrer geplanten gesetzlichen Änderung, um die Glücksspielbranche im eigenen Land zu schützen. Der Ausgang dieser Maßnahme und die Auswirkungen auf die internationale Gaming-Branche bleiben abzuwarten.

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